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Zeit für Eiweiß

Warum ist Eiweiß so wichtig und was bringt es überhaupt?

In diesem Ernährungs-Special haben wir alle wichtigen Facts über den Grundnährstoff für dich zusammengefasst.

Die verschiedenen Eiweißarten

Was sind hier die Unterschiede?
Gibt es Vor- und Nachteile?

Zur Deckung des menschlichen Eiweißbedarfs stehen sowohl tierische als auch pflanzliche Eiweißquellen zur Verfügung.

Pflanzliche Eiweiße sind im allgemeinen biologisch geringerwertig als tierische, sie enthalten trotzdem alle notwendigen Aminosäuren, die für eine optimale Struktur und Entwicklung des Organismus erforderlich sind, jedoch in einer meist nur geringen Konzentration. Durch eine sinnvolle Kombination verschiedener pflanzlichen Eiweiße können Defizite gegenseitig ausgeglichen werden.

Tierische Lebensmittel, aus Milch- und Fleischprodukten, weisen große Mengen von qualitativ hochwertigen Proteinen auf. Das Eiweiß aus der Milch, das „Milchprotein“, enthält sehr unterschiedliche Eiweißbestandteile, die zahlreiche Wirkungen im Körper unterstützen. Die beiden Hauptfraktionen des Milchproteins bilden das Casein und das Molkenprotein, das im englischen Sprachraum als Whey bezeichnet wird.

Das erste wichtige Merkmal des Caseins ist die lange Verweildauer im Magen-/Darmtrakt. Es bildet dort ein festes Gel, das die Verdauung verzögert.

Wheyprotein ist ein schnellverdauliches Eiweiß, dessen Aminosäuren bereits nach einer Stunde den höchsten Wert im Blut erzielen.

Das pflanzliche Sojaeiweiß liegt von der Aufnahmegeschwindigkeit zwischen Casein und Whey.

Eiklarprotein enthält in erhöhter Menge die Aminosäuren L-Methionin und L-Cystein. Durch die Zugabe von Eiklarprotein zu einem Eiweißpulver wird das Verhältnis der Aminosäuren verbessert, da z.B. andere Eiweiße wie Soja relativ geringe Mengen dieser beiden Aminosäuren enthalten.